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Max-Planck-Schüler präsentieren Brennstoffzellen-Truck im Technik-Museum Berlin

 Mit ihrem innovativen Modellauto gelang der Technologie-AG des Max-Planck-Gymnasiums Gr.-Umstadt der Sprung in die Top-Liga aller deutschen und französischen Schulen. Der mit einer Brennstoffzelle ausgerüstete Truck beeindruckte im Deutschen Technikmuseum Berlin Veranstalter und Besucher gleichermaßen. Im Rahmen des 8. Wissenschaftsforum, das vom Deutsch-Französischen Jugendwerk Paris (OFAJ) veranstaltetet wurde, hatten 13 französische und 13 deutsche Schulen die Möglichkeit, anlässlich des Jahres der erneuerbaren Energien ihre hochkarätigen naturwissenschaftlichen Projektergebnisse in der „Neuen Repräsentanz“ vorzustellen. Neben Exponaten zu alter Technik der Luft- und Schifffahrt, des Schienen- und Straßenverkehrs standen nun zukunftsweisende Konstruktionen zu Energie und Transport im Fokus. Erleben und Entdecken lautete das Motto, das besonders die jungen Besucher aus Berlin und Brandenburg zum Experimentieren und Ausprobieren anspornte und so begeisterte. „Mir gefielen die Versuche mit Korken im Windkanal am besten“, sagte Cheyenne, Schülerin einer 5. Klasse der Rückert-Oberschule im Berliner Stadtbezirk Tempelhof-Schöneberg am Wasserbecken der Naturkunde-AG „Insel“ aus Dresden, die sich mit energieeffizienter Strömungstechnik befasste. Auch das neue Online-Spiel zum Lernen französischer Vokabeln, das vom Spiele-Entwickler Alain Le Treut im Wissenschaftscafé interessierten Besuchern erklärt wurde, sei für sie sehr spannend gewesen. An ihrer Schule wird Französisch als 1. Fremdsprache unterrichtet. Da sie täglich neue Ausdrücke lernen müsse, habe sie das Spiel getestet und festgestellt, dass es mehr Spaß mache als ein Schulbuch.

 

Sie gibt der Ausstellung die Gesamtnote 2+. Mit der Bestnote „sehr gut“ benotet Bert aus der Klasse 6a der Märkischen Grundschule Berlin die Exponate der 26 Schulen. Die Projektgruppe aus Kaiserslautern, die sich im MINT-Unterricht (Mathematik - Informatik - Technologie) mit Fragen der Aerodynamik und darauf optimal abgestimmter Windradtechnik befasste, habe nicht nur viele schöne Beispiele aufgebaut, sondern könne sie auch „toll“ erklären. Ein besonderer Eyecatcher war der mit einer Brennstoffe bestückte Truck aus der Max-Planck-Schule, mit aufklappbaren Elementen, die den Blick auf die verbauten Komponenten ermöglichte. Mit der Brennstoffzelle besteht in der Möglichkeit, Strom aus der Reaktion von Wasserstoff mit Sauerstoff zu gewinnen und diesen direkt zum Antrieb eines Elektromotors zu nutzen. Im Gegensatz zu fossilen Brennstoffen, wie z.B. Erdöl, entsteht kein Kohlenstoffdioxid, sondern lediglich Wasser als Endprodukt. Somit trägt die Technologie nicht zum Treibhauseffekt bei. Britta Dörig, Janina Käppel und Aljoscha Hess vertraten die Max-Planck-Schule in den täglich angebotenen Experten-Ateliers und am Messestand des 4-tägigen deutsch-französischen Wissenschaftsforums in der Bundeshauptstadt.

Franz Zoth